Johanna Geiger - Training & Coaching
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand Februar 2026
Allgemeine Geschäftsbedingugnen von Johanna Geiger, Palmenstr. 29b
CH-8280 Kreuzlingen - nachfolgend Anbieter -
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beziehen sich auf Kursteilnehmende von Gruppenangeboten, sowie Teilnehmer:innen in Einzelbegleitung - nachfolgend Kunden -
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Vereinfachung wird in diesen AGB die männliche oder neutrale Sprachform verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter (w/m/d).
§ 1 Geltungsbereich
(1) Die unter www.johannageiger.com angebotenen Leistungen erfolgen ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.
(2) Zur Teilnahme an den Angeboten des Anbieters sind grundsätzlich alle Personen berechtigt. Vorkenntnisse sind insoweit nicht erforderlich, es sei denn, dies wird im Rahmen einer Kurs-/Leistungsbeschreibung gesondert ausgewiesen.
(3) Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters gelten ausschließlich. Von unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende AGB des Kunden haben keine Gültigkeit, es sei denn wir stimmen diesen ausdrücklich zu.
(4) Für Verkäufe über externe Plattformen (CopeCart GmbH) gelten ergänzend die Geschäftsbedingungen der Plattform, die als Reseller auftritt. Die Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung inkl. MwSt. erfolgt in diesen Fällen über CopeCart. Siehe Anmerkungen zu CopeCart in den nächsten Artikeln entsprechend.
§ 2 Vertragsanbahnung und -abschluss
(1) Unverbindliches Angebot
Das Angebot des Anbieters im Internet stellt eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden auf Vertragsschluss dar. Durch das Absenden der Anmeldung oder die Buchung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Vertragsschluss ab.
(2) Geltung für alle Buchungswege
Die nachfolgenden Regelungen gelten für Vertragsabschlüsse über sämtliche Buchungswege, insbesondere über das Anmeldeformular auf unserer Webseite, über den Dienst Copecart, telefonisch, mündlich oder per E-Mail.
(3) Anfrage, Bestellung und Buchung durch den Kunden
a) Mit der vollständigen Ausfüllung und Absendung des Anmeldeformulars auf unserer Webseite, dem Abschluss des Bestellvorgangs über Copecart (durch Anklicken des zahlungspflichtigen Buttons) oder einer sonstigen Bestellung (telefonisch, mündlich, per E-Mail, über Messenger) gibt der Kunde eine verbindliche Anfrage auf Abschluss eines Vertrages über die gebuchte Einzelbegleitung oder den gebuchten Kurs/das gebuchte Seminar ab.
b) Annahme durch den Anbieter (Vertragsschluss)
1. Der Vertrag kommt erst durch unsere ausdrückliche Annahme der Anfrage zustande. Die Annahmeerklärung erfolgt in der Regel durch Zusendung einer Auftragsbestätigung oder Rechnung per E-Mail. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs – und in Ausnahmefällen aufgrund von Eignung – berücksichtigt.
2. Für Buchungen über Copecart und unser Online-Anmeldeformular gilt ergänzend:
· Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.
· Für das Zustandekommen und den Abschluss des Vertrags ist CopeCart zuständig.
· Die vollständigen Vertragsbedingungen (inklusive dieser AGB) können vom Kunden vor Absendung der Bestellung eingesehen und ausgedruckt werden.
(4) Die 14-Tage-Regelung
Damit für beide Seiten Klarheit herrscht, haben wir folgende faire Regelung getroffen:
· Der Kunde ist an seine Buchungsanfrage 14 Tage gebunden. Das heisst: Wenn Sie mündlich oder per E-Mail einen Platz/Termin für einen Kurs/Seminar/Einzelcoaching anfragen, sind wir verpflichtet Ihren Platz/Termin 14 Tage für Sie zu reservieren oder innerhalb dieser Frist das Zustandekommen des Vertrags abzulehnen.
· Bei Annahme des Vertrags von unserer Seite erhält der Kunde innerhalb der nächsten 14 Tage seine Rechnung. Mit Erhalt der Rechnung ist der Vertrag verbindlich geschlossen (siehe § 2 (5b))
· Der Kunde kann vor Rechnungsstellung seine Buchungsanfrage zurückziehen. Nach Rechnungszustellung gelten die Stornierungsbedingungen (siehe § 4-6).
(5) Besonderheiten bei mündlichen oder telefonischen Verträgen
Kommt der Vertrag mündlich oder telefonisch zustande (z.B. nach einem Beratungsgespräch), gilt Folgendes:
· Der Kunde erhält von uns eine Rechnung per E-Mail oder Post zugesandt.
· Der Vertrag kommt mit Zugang dieser Rechnung beim Kunden zustande, sofern der Kunde nicht unverzüglich (innerhalb 24 Stunden) widerspricht.
· Wir weisen darauf hin, dass bei Verträgen, die außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden (z.B. telefonisch), das gesetzliche Widerrufsrecht besteht, sofern keine Ausnahme greift.
(6) Anerkennung unserer AGB mit Vertragsabschluss
Mit der Anmeldung und Buchung erkennt der Kunde die Geltung unserer AGB an. (Siehe auch § 1 (3))
(7) Vorrang individueller Absprachen
Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sofern keine andere individuelle Vereinbarung zwischen den Vertragspartnern getroffen wurde. Individuelle Vereinbarungen, insbesondere mündliche Nebenabsprachen, haben Vorrang vor diesen AGB und bedürfen ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch uns, um Missverständnisse zu vermeiden.
(8) Der Leistungsort für alle Angebote ist die Schweiz
Sämtliche Leistungen – sowohl Coachings als auch Ausbildungen – werden ausschließlich von der Schweiz aus erbracht. Alle Präsenzveranstaltungen finden in der Schweiz statt. Online-Angebote werden live und interaktiv von der Schweiz aus durchgeführt. Rein aufgezeichnete Selbstlernkurse ohne persönliche Betreuung werden nicht angeboten. Der Kunde erkennt an, dass es sich bei Online-Formaten um Live-Unterricht mit Echtzeit-Interaktion handelt und nicht um eine elektronisch erbrachte Dienstleistung.
(9) Coaching-Leistungen nur an Privatkunden
Mit der Buchung eines Coaching-Angebotes bestätigt der Kunde, dass er die Leistung ausschließlich als Privatperson und nicht für unternehmerische oder gewerbliche Zwecke bezieht. Business-Coaching für Unternehmen wird nur in Ausnahmefällen angeboten: wenn der Unternehmenskunde umsatzsteuerpflichtig ist und die MwSt. nach dem Reverse-Charge-Verfahren in seinem Land abführen kann. Ein anderer Fall besteht bei Weiterbildungen vor Ort in der Schweiz. Sie sind sowohl offen für Unternehmenskunden, wie auch für Privatkunden.
(11) Hinweis: Steuerliche Verantwortung des Kunden
Jeder Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die Rechnung entsprechend seiner steuerlichen Situation - "Privatkunde" oder "Unternehmenskunde" - zu behandeln. Rechnungen mit dem Vermerk 'Privatkunde' sind nicht für den unternehmerischen Vorsteuerabzug bestimmt. Eine Ausnahme bildet die Ausbildung zum Integrativen Familiencoach, die als "vorweggenommene Betriebsausgaben" unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. bei Gründung einer selbständigen Tätigkeit innerhalb der ersten 1-2 Jahre) steuerlich absetzbar ist. Der Anbieter gibt keine steuerliche Einschätzung und übernimmt keine Gewähr für steuerliche Hinweise. Die Ausstellung der Rechnung erfolgt so, wie der Kunde es angibt. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Angaben des Kunden oder seine Anmeldung einer gewerblichen Tätigkeit zu überprüfen und kann für Fehlangaben nicht haftbar gemacht werden. Bei einer steuerlichen Prüfung sind wir verpflichtet, Informationen offenzulegen.
§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Preise und Währung
· Alle Preise verstehen sich in Schweizer Franken, sind jedoch auch zahlbar in EUR auf ein deutsches Konto. Die jeweils gültigen Preise entnehmen Sie bitte unserem Angebot, der Webseite oder der Leistungsbeschreibung.
· Ausnahmen sind Buchungen über den Reseller CopeCart (bei Unterrichtsformaten, die live und online über Zoom stattfinden). Hier gelten die jeweiligen EUR-Preise der Buchungsseite unseres Unternehmens auf der Plattform von CopeCart.
(2) Mehrwertsteuer (MWST) – je nach Buchungsweg unterschiedlich
· Sofern unser Unternehmen mehrwertsteuerpflichtig ist, wird die Schweizer Mehrwertsteuer zum gesetzlich geltenden Satz in der Rechnung ausgewiesen. In der Kleinunternehmerregelung, im Sinne des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes (Art. 10 MWSTG), entfällt der Ausweis der Mehrwertsteuer.
· bei B2B-Buchungen im Coachingbereich (Kunde ist Unternehmen mit gültiger USt-IdNr.): es gilt das Reverse-Charge-Verfahren (Der Unternehmenskunde schuldet bei B2B-Leistungen im Coaching Bereich die MwSt. in dem Land, in dem sein Unternehmen gemeldet ist.)
· Für Buchungen über CopeCart gilt die entsprechend dort ausgewiesene MwSt. Für alle Fragen und Probleme zu Zahlungsabwicklungen und MWST ist in diesem Fall CopeCart der verantwortliche Ansprechpartner. Für die korrekte steuerliche Behandlung ist die CopeCart GmbH als Reseller verantwortlich.
(3) Zahlungspflichten und -modalitäten
Die Zahlungspflicht besteht unabhängig von einer tatsächlichen Teilnahme an den Angeboten, es sei denn diese beruht auf einem Verschulden des Anbieters. Das gesetzliche Widerrufsrecht des Kunden wird hierdurch nicht eingeschränkt.
Etwaige Übernachtungs-/Verpflegungskosten für mehrtägige Veranstaltungen sind nicht im Preis inbegriffen.
(4) Fälligkeit der Zahlung
a) Für Leistungen, die von unserem Unternehmen in Rechnung gestellt werden:
Sofern auf der Rechnung nichts anderes vereinbart ist, wird der Rechnungsbetrag sofort nach Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig oder entsprechend des angegebenen Fälligkeitsdatum. Der Kunde erhält nach Buchung eine Rechnung per E-Mail oder Post. Die Zahlung gilt erst dann als geleistet, wenn der Betrag auf unserem Konto gutgeschrieben ist.
b) Bei Buchungen über CopeCart (für Leistungen, die im Ausland erbracht werden):
Es gelten die Zahlungsmodalitäten von CopeCart. Die Auszahlung der Nettobeträge an den Anbieter erfolgt gemäß den CopeCart-Bedingungen (in der Regel 80% nach 14 Tagen, 20% nach 40 Tagen).
(5) Zahlungsarten und Zahlungsverzug
a) Für Leistungen, die von unserem Unternehmen in Rechnung gestellt werden:
· Überweisung nach Rechnungserhalt in der ausgewiesenen Währung (D/CHF-Konto)
· Kommt der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, sind wir berechtigt, Verzugszinsen zu berechnen. Der Verzugszins beträgt 5% pro Jahr [Orientierung an Art. 104 OR]. Der Verzug tritt spätestens ein, wenn der Kunde 30 Tage nach Rechnungserhalt nicht gezahlt hat und in der Mahnung auf diese Folge hingewiesen wurde. Bei Zahlungsverzug sind wir zudem berechtigt, eine Mahngebühr von CHF 20.00 pro Mahnung zu erheben.
b) Bei Buchungen über CopeCart:
· Die Bezahlung erfolgt in EUR und ist über die bei CopeCart hinterlegten Zahlungsarten (z.B. Kreditkarte, PayPal, SEPA, Apple Pay etc.) möglich
· Bei Zahlungsverzug gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von CopeCart
(6) Kündigung und Rücktritt bei Zahlungsverzug
Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, sind wir berechtigt:
1. Noch ausstehende Leistungen (z.B. noch nicht begonnene Kurse oder Einzeltermine) nur noch gegen Vorauszahlung auszuführen.
2. Nach erfolgloser Mahnung und angemessener Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz zu verlangen.
(7) Vorauszahlungen und Anzahlungen
Für Erstkunden und bei kurzfristigen Buchungen behalten wir uns das Recht vor, die Leistung nur gegen vollständige Vorauszahlung zu erbringen.
Bei Kursen und Seminaren kann eine Anzahlung erforderlich sein; die genauen Bedingungen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Kursbeschreibung bzw. Rechnung.
(8) Individuelle Zahlungsvereinbarungen
Selbstverständlich können wir im Einzelfall individuelle Zahlungsvereinbarungen treffen (z.B. Ratenzahlung oder Zahlungsaufschub). Diese haben Vorrang vor diesen AGB, bedürfen aber zur gegenseitigen Sicherheit der schriftlichen Bestätigung (z.B. per E-Mail oder als Vermerk auf der Rechnung).
§ 4 Rücktritt / vorzeitige Beendung von Gruppenangeboten/Kursen
a) Rücktritt durch den Teilnehmer (Gestaffelte Stornogebühren)
(1) Ein Rücktritt vom Vertrag muss schriftlich (z.B. per E-Mail) erfolgen. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei uns.
(2) Stornogebühren für Gruppenangebote (gilt nicht für die Ausbildung, siehe* §5):
· Bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn ist ein Rücktritt kostenfrei möglich .
· Bei einem Rücktritt zwischen 4 Wochen und 7 Werktagen vor Veranstaltungsbeginn berechnen wir 50% der Teilnahmegebühr .
· Bei einem Rücktritt ab dem 6. Werktag vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen berechnen wir die volle Teilnahmegebühr.
(3) Die kostenfreie Benennung eines geeigneten Ersatzkunde für Ihren freigewordenen Platz ist bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn möglich. In diesem Fall fallen keine Stornogebühren an. Der Ersatzkunde ist dem Anbieter gegenüber unverzüglich und schriftlich zu benennen. Der Ersatzkunde tritt in alle Rechte und Pflichten des Vertrags ein. Der ursprüngliche Kunde haftet gesamtschuldnerisch für die Teilnahmegebühr des Ersatzkunden, bis diese vollständig beglichen ist. Sollte der benannte Ersatzkunde seinerseits nicht erscheinen oder kurzfristig absagen, bleibt der ursprüngliche Kunde zur Zahlung der vollen Teilnahmegebühr verpflichtet. Die Ernennung eines Ersatzkunden entbindet nicht von der Verantwortung für die ordnungsgemässe Durchführung des Vertrags.
b) Rücktritt durch den Anbieter (Absage von Kursen/Seminaren/Gruppenangeboten
)
(1) Wir sind berechtigt, bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 5 Tage vor Veranstaltungsbeginn vom Vertrag zurückzutreten. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall voll erstattet; weitergehende Ansprüche des Teilnehmers sind ausgeschlossen.
(2) Bei Ausfall eines Referenten, höherer Gewalt oder Störungen, die wir nicht zu vertreten haben (z.B. plötzliche Erkrankung), sind wir berechtigt, die Kurse/Veranstaltung abzusagen oder zu verschieben. Im Falle einer Absage werden die Teilnahmegebühren erstattet. Ein Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung besteht nicht .
(4) Der Anbieter hat als Kursleitung das Recht, bei Fehlverhalten des Kunden während des Kurses/Seminars, Überforderung des Kunden mit den Kursinhalten und Prozessen oder provokativem Verhalten des Kunden, diesen während das Kurses aus dem Angebot (Coaching, Yogakurs, Seminar) zu verabschieden und damit die Teilnahme für den Kunden vorzeitig zu beenden. Dieser hat dann nur das Recht auf die anteilige Erstattung der Gebühr für die nichtabsolvierten Kurszeiten oder Coachingstunden. Weitere Forderungen des Kunden werden nicht anerkannt.
§ 5 Rücktritt / vorzeitige Beendung der Ausbildung (Integrativer Familiencoach)
a) Rücktritt durch den Teilnehmer (Gestaffelte Stornogebühren)
(1) *Stornogebühren für die Ausbildung:
· Bis 8 Wochen vor Ausbildungsbeginn ist ein Rücktritt kostenfrei möglich .
· Bei einem Rücktritt zwischen 8-4 Wochen vor Ausbildungsbeginn berechnen wir 25% der Teilnahmegebühr.
· Bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor Ausbildungsbeginn berechnen wir 50% der Teilnahmegebühr.
· Bei einem Rücktritt weniger als 14 Tage vor Ausbildungsbeginn berechnen wir 75% der Teilnahmegebühr.
· Bei einem Ausbildungsabbruch durch den Kunden nach Start der Ausbildung, sind 100% der Ausbildungsgebühr fällig, da der Platz für die gesamte Dauer reserviert ist und dann nicht mehr neu besetzt werden kann. Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, den der Kunde nicht zu vertreten hat, (z.B. schwere Erkrankung mit ärztlichem Attest, Unfall, Todesfall in der Familie, etc.) können wir im Einzelfall eine einvernehmliche kulante Lösung finden. Ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht nicht.
· Bei Nicht-Teilnahme an einzelnen Ausbildungseinheiten wegen Verhinderung oder kurzfristiger Erkrankung des Kunden besteht kein Anspruch auf Ersatz oder Rückzahlung. Wir werden in jedem Fall versuchen eine einvernehmliche Lösung zu finden, z.B. Nachholen der Module in der nächsten Ausbildungsgruppe oder elektronische Aufzeichnung, die dem Kunden zur Verfügung gestellt werden kann.
(2) Ein Anspruch auf ein Zertifikat, sofern zuvor vereinbart, besteht im Fall des Abbruchs nicht.
b) Ausschluss des Teilnehmers von der Ausbildung durch den Anbieter / Kursleitung
(1) Ausschluss aus wichtigem Grund
Wir behalten uns das Recht vor, Kunden aus wichtigem Grund von der weiteren Teilnahme an der Ausbildung auszuschließen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
· Kunden wiederholt oder in schwerwiegender Weise gegen die Hausordnung oder Kursregeln verstoßen
· Kunden den Ablauf der Ausbildung erheblich stören (z.B. durch respektloses Verhalten gegenüber anderen Kunden oder der Kursleitung, Mobbing, Diskriminierung)
· Kunden die erforderlichen Leistungsnachweise wiederholt nicht erbringen oder die Ausbildungsziele voraussichtlich nicht erreichen können
· Kunden falsche Angaben zu ihren Teilnahmevoraussetzungen gemacht haben
· Kunden den Anweisungen der Kursleitung wiederholt nicht Folge leisten
(2) Rechtsfolgen des Ausschlusses
Bei einem berechtigten Ausschluss aus wichtigem Grund:
· bleibt die gesamte Ausbildungsgebühr geschuldet – es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits bezahlter Beträge (Kulanz von unserer Seite aus möglich)
· Der Ausschluss kann mit sofortiger Wirkung erfolgen, insbesondere wenn das Verhalten der Kunden die Sicherheit oder den Ausbildungserfolg der Gruppe gefährdet
(3) Vorherige Abmahnung
In weniger schwerwiegenden Fällen werden wir vor einem Ausschluss in der Regel eine mündliche oder schriftliche Abmahnung aussprechen und die Gelegenheit zur Verhaltensänderung und Äusserung geben. Bei schwerwiegenden Verstößen (z.B. Gewalt, Diskriminierung, wiederholte Störungen trotz Abmahnung) kann der Ausschluss auch ohne vorherige Abmahnung erfolgen.
(4) Ausschluss bei Nichteignung
Stellt sich während der Ausbildung heraus, dass ein Kunde die erforderlichen fachlichen oder persönlichen Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss nicht mitbringt, können wir gemeinsam ein Beratungsgespräch führen. Führt dies zu keiner Lösung, behalten wir uns den Ausschluss vor – ebenfalls ohne Anspruch auf Rückerstattung der Gebühr (Kulanz von unserer Seite aus möglich).
(5) Ausschluss durch die Kursleitung
Die Kursleitung ist berechtigt, bei Störungen während des Unterrichts Kunden von einzelnen Unterrichtseinheiten auszuschließen. Auch in diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Nachholung der verpassten Einheiten.
(6) Ein Anspruch auf ein Zertifikat, sofern zuvor vereinbart, besteht im Fall des Ausschlusses nicht.
c) Abbruch der Ausbildung durch den Anbieter (unvorhersehbare Ereignisse, höhere Gewalt)
(1) Sollten wir die Ausbildung aus Gründen höherer Gewalt, unvorhersehbarer Ereignisse (z.B. Krankheitsausfall der Kursleitung ohne rechtzeitigen Ersatz, Brand, Wasserschaden, Todesfall etc.), unterbrechen oder vorzeitig abbrechen müssen, werden wir die Kunden unverzüglich informieren. Der Anbieter wird versuchen, die ausgefallenen Einheiten nachzuholen oder den Kunden die anteiligen Kosten für nicht erbrachte Leistungen zurückerstatten. Wir behalten uns das Recht vor, eine Ersatzleitung zu ernennen. Weitergehende Ansprüche wie Schadensersatz sind ausgeschlossen.
(2) Wichtig: Für Hotel- oder Reisekosten, die dem Kunden durch eine Absage entstehen, übernehmen wir keine Haftung. Hier muss der Kunde ggf. eine eigene Rücktrittsversicherung abschliessen oder sich rechtzeitig über die Stornierungsbedingungen des Reiseanbieters informieren.
(3) Ein Anspruch auf ein Zertifikat, sofern zuvor vereinbart, besteht im Fall des vorzeitigen Abbruchs der Ausbildung durch den Anbieter nicht. Bereits erhaltene Kursunterlagen verbleiben im Eigentum des Kunden.
§ 6 Rücktritt von Coachings/Einzelbegleitungen
(im 1:1 - Setting und vorzeitige Beendung einer längerfristigen Begleitung)
a) Gesetzliches Widerrufsrecht (für Online-Buchungen)
(1) Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
(2) Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen haben.
b) Vertragliches Rücktrittsrecht (Stornierung durch Kunden)
(1) Termine für Einzelbegleitungen sind verbindlich vereinbart.
(2) Bei Absage ohne Widerruf des Vertrages, gilt:
· bis zu 48 Stunden vor Terminbeginn wird keine Stornogebühr erhoben. Bei bereits bezahlter Leistung werden wir einen neuen Termin vereinbaren.
· bei einer Nichtinanspruchnahme des Termins („Nicht-Auftauchen") oder einer Absage weniger als 48 Stunden vor Terminbeginn sind wir berechtigt, den vollen vereinbarten Preis zu berechnen bzw. einzubehalten, sofern kein wichtiger Grund (z.B. plötzliche Erkrankung mit Attest) vorliegt.
(3) Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist nach Absprache möglich und kostenfrei .
§ 7 Nutzungsrechte
(1) Nutzungsrechte auf unserer Webseite
Der Anbieter behält sich alle Rechte für sämtliche auf seiner Website publizierten Inhalte (Bilder, Texte usw.) vor. Diese dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Anbieters von Dritten weiterverwendet werden.
(2) Rechte an Kurs- und Ausbildungsmaterial
Der Kunde wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche käuflich erworbenen oder während der Kursteilnahme erhaltenen Skripte, Kursunterlagen sowie Urkunden und Zertifikate den Bestimmungen des geltenden Urheberrechts unterliegen. Die Weitergabe, Verkauf und/oder Verwendung des Lehrmaterials z.B. zu Unterrichtszwecken und Vervielfältigung auf jedem Wege ist durch Dritte nicht gestattet.
§ 8 Hinweise zu unseren Leistungen und Angeboten
(1) Keine ärztliche oder therapeutische Tätigkeit
Bei unseren Angeboten (Einzelbegleitungen, Kurse, Seminare, Ausbildungen) handelt es sich ausdrücklich nicht um medizinische, psychotherapeutische oder heilpraktische Behandlungen im Sinne des schweizerischen Gesundheitsrechts. Wir bieten keine medizinische oder psychologische/psychiatrische Diagnostik, Therapie oder Heilbehandlungen an und ersetzen daher keine ärztliche/psychiatrische oder psychotherapeutische Beratung, Behandlung oder Medikation. Bei gesundheitlichen Beschwerden, psychischen Erkrankungen oder für Diagnosestellungen konsultieren Sie bitte eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson.
(2) Eigenverantwortung der Teilnehmenden
Die Inhalte unserer Angebote dienen der persönlichen und beruflichen Weiterbildung sowie der Prävention und Persönlichkeitsentwicklung. Es handelt es sich um Selbsterfahrungen, bei denen Reflexionsprozesse auf verschiedenen Ebenen aktiviert und innere Erkenntnisprozesse in Gang gesetzt werden. Der Kunde erhält Inspirationen, Empfehlungen und Impulse, es werden jedoch keine Heilversprechen gegeben. Die Haftung für Konsequenzen, die nach der Umsetzung der Empfehlungen entstehen sind ausgeschlossen.
(3) Haftungsausschluss
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Anwendung der vermittelten Inhalte entstehen, sofern diese nicht auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung seinerseits beruhen.
(4) Persönliche Interaktion in festen Gruppen
Alle Angebote finden in kleinen Gruppen statt (max. 10 Teilnehmende), und sind von persönlicher Interaktion und Begleitung durch den Coach geprägt. Es handelt sich um Live-Begleitung oder -Unterricht und nicht um Veranstaltungen mit Event-Charakter.
§ 9 Berufsrechtliche Hinweise für Ausbildungsabsolventen
(1) Keine Befähigung zur Ausübung von Medizinalberufen
Die Ausbildung befähigt nicht zur Ausübung von reglementierten Medizinalberufen wie Arzt/Ärztin, Psychotherapeut/in, Psychologe/Psychologin, Therapeut/in oder Heilpraktiker/in (sofern im Kanton anerkannt). Sie vermittelt keine Berechtigung, medizinische Diagnosen zu stellen oder Heilbehandlungen durchzuführen.
(2) Eigenverantwortung der Absolventen
Absolventen der Ausbildung sind selbst dafür verantwortlich, dass sie bei der Anwendung der erlernten Methoden:
· die geltenden gesetzlichen Bestimmungen ihres Landes und Kantons einhalten
· keine geschützte Berufsbezeichnungen führen, für die sie keine Berechtigung haben
· keine medizinischen Diagnosen stellen oder Heilversprechen abgeben
· ihre Tätigkeit klar von medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlungen abgrenzen
(3) Klare Kommunikation gegenüber Dritten
Absolventen verpflichten sich, in der Kommunikation mit ihren eigenen Kunden deutlich zu machen, dass die Persönlichkeitsentwicklung der Eltern/Kinder im Fokus ihrer Begleitung steht und ihre Tätigkeit nicht als medizinische oder psychotherapeutische Behandlung einzustufen ist oder eine solche nicht ersetzt. Ihre Tätigkeit darf nur präventiv (vorbeugend), beratend, ganzheitlich erzieherisch oder wohltuend ausgerichtet sind (Wellnessbereich).
(4) Haftung der Absolventen für ihre Tätigkeit
Für Schäden, Absolventen im Rahmen ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit verursachen, übernehmen wir keine Haftung. Die Absolventen haften selbst für die rechtmäßige Ausübung ihrer Tätigkeit. Die Verantwortung für seine steuerliche, (sozialversicherungs-)rechtliche und behördliche Zulässigkeit der selbstständigen Tätigkeit liegt bei dem jeweiligen Absolventen und richtet sich nach den Gesetzen und Vorgaben des jeweiligen Landes und Kantons.
§ 10 Haftung für Schäden durch Kunden
(1) Sorgfaltspflicht
Kunden sind verpflichtet, die Räumlichkeiten und Einrichtungen, in denen Einzelsitzungen, Kurse, Seminare oder Ausbildungen stattfinden, sorgfältig zu behandeln. Es gilt die allgemeine Sorgfaltspflicht, Schäden an der gemieteten Infrastruktur zu vermeiden.
(2) Haftung für verursachte Schäden
Verursacht ein Kunde fahrlässig oder vorsätzlich einen Schaden an Räumlichkeiten, Mobiliar, Inventar oder der technischen Ausstattung, haftet diese Person für die vollständigen Reparatur- oder Wiederbeschaffungskosten..
(3) Eigenversicherung
Jeder Kunde ist dafür verantwortlich, über eine eigene Privathaftpflichtversicherung zu verfügen, die allfällige von ihm verursachte Schäden deckt.
(4) Direktanspruch
Wir sind berechtigt, den entstandenen Schaden direkt bei der verursachenden Person geltend zu machen und gegebenenfalls mit bereits geleisteten Zahlungen zu verrechnen.
(5) Haftung bei unbekanntem Verursacher
Kann der Verursacher eines Schadens nicht ermittelt werden, haften alle Teilnehmer einer Kursgruppe anteilsmässig für den entstandenen Schaden, sofern der Schaden während der Kursdurchführung entstanden ist und eine individuelle Zuordnung nicht möglich ist. Diese Solidarhaftung gilt insbesondere für Schäden an gemeinsam genutzten Einrichtungen.
(6) Abgrenzung zu normaler Abnutzung
Nicht als Schaden gelten normale Abnutzungserscheinungen oder Gebrauchsspuren, die bei bestimmungsgemässer Nutzung der Räumlichkeiten entstehen.
§ 11 Datenschutz
Wir erheben, verarbeiten und behandeln personenbezogene Daten des Kunden zum Zwecke der Vertragsabwicklung und -durchführung. Eine Weitergabe von Kundendaten ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung erfolgt nicht bzw. nur im Rahmen der notwendigen Durchführung und Abwicklung des Vertrages. Die ausführlichen Datenschutzbestimmungen finden Sie weiter HIER.
§ 12 Anwendbares Recht, Gerichtsstand
(1) Es gilt schweizerisches Recht unter Ausschluss des CISG (UN-Kaufrecht).
(2) Für Streitigkeiten mit Kunden mit Wohnsitz oder Sitz in der Schweiz ist das Friedensrichteramt Kreuzlingen als Schlichtungsbehörde und das Bezirksgericht Kreuzlingen als Gericht zuständig.
(3) Für Kunden mit Wohnsitz im Ausland behalte ich mir das Recht vor, sie an ihrem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen. Verbraucher (Privatpersonen) können mich auch an ihrem Wohnsitz verklagen, soweit zwingende Verbraucherschutzbestimmungen dies vorsehen.
§ 12 Schlussbestimmung
Soweit eine Bestimmung dieses Vertrages ungültig oder undurchsetzbar ist oder wird, bleiben die übrigen Bestimmungen dieses Vertrages hiervon unberührt.
Johanna Geiger - Training & Coaching
Verhaltenskodex
Ich unterliege der Schweigepflicht. Alles, was innerhalb der Beratung und Einzelsitzung thematisiert wird, wird vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
Ich fertige keine ausführliche Dokumentation über den persönlichen Verlauf im Coaching an, gerne gebe ich aber im Anschluss Übungen und Empfehlungen, Impulsen oder Hausaufgaben schriftlich oder als Videomaterial mit. Auf Wunsch kann bei Online-Beratungen über Zoom die Sitzung für den Klienten aufgezeichnet werden.
Alles, was ich im Rahmen von Testungen aus dem Quantenfeld an Information bezüglich des Klienten erhalte, sind objektive Informationen. Sie entsprechen nicht meiner persönlichen Meinung.
Ich mache keine Aussagen bezüglich Krankheit oder Tod. Die Beratung ist keine Voraussage der Zukunft, sondern gibt lediglich Empfehlungen, Tendenzen und Impulse.
Ich weiße darauf hin, dass die Zusammenhänge der Quantenmechanik bereits erforscht, die direkte Wirkung energetischer Behandlungen jedoch noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt ist. Erfolge können nicht garantiert werden, da die Bereitschaft und die Offenheit des Klienten eine wesentliche Rolle spielt. Auch wenn im umgangssprachlichen Gebrauch oft von Heilbehandlungen gesprochen wird, so darf im deutschsprachigen Raum kein Heilversprechen gemacht werden. Heilung unterliegt vielen Faktoren, die außerhalb meiner Macht liegen. Die Beratung erfolgt auf volle Verantwortung und unter voller Freiwilligkeit des Klienten.
Wille, Bereitschaft und Mut zur Veränderung sowie ein wertschätzender Umgang mit sich selbst sind Voraussetzung einer gelingenden Beratung.
Johanna Geiger
Palmenstrasse 29b, 8280 Kreuzlingen
Hinweise:
*Personen mit Wohnsitz in der Schweiz zahlen die Preise in CHF. Schweizer Preise gebe ich mit einem Umrechnungskurs von 1,06 in Euro weiter
(1 CHF = 1,06€). Nach Absprache kann in Raten bezahlt werden. Die Schweizer Preise verstehen sich als Nettopreise. Unser Unternehmen ist mehrwertsteuerbefreit nach MWSTG ART. 10. Bei Verkäufen über CopeCart GmbH als Reseller wird die landesübliche MwSt. aufgeschlagen.
Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine Heilsversprechen. Auf körperlicher Ebene kann es erforderlich sein, Symptome durch einen Arzt abzuklären. Meine Angebote geben Dir die Möglichkeit, Ursachen für Stress, Krankheit und Irritationen auf anderen Ebenen zu erkennen und langfristig präventiv zu verändern. Sie ersetzen keine schulmedizinische Behandlung.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Verhaltenskodex
Datenschutzvereinbarung
impressum


