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Schulstart nach den Sommerferien - 7 Tipps, die Eltern und Kindern helfen

Löst der Schulstart nach den Sommerferien bei Euch auch regelmäßig Bauchweh aus? Nicht wenigen Kindern (und auch Eltern) geht es so. Schule drängt uns in einen vorgebenen Rhythmus. Nach den langen Ferien müssen wir uns als Familie wieder komplett umstellen und in dieses "Raster" zwängen: Termine, Zeitdruck, Anforderungen... Es gibt Möglichkeiten, diesen Wiedereinstieg nach den Sommerferien zu erleichtern. Ich gebe dir hier 7 konkrete Tipps.

SCHULE

Johanna Geiger

8/6/2027

Kennst du das auch? Der Schulstart nach den Sommerferien löst bei vielen Kindern – und ehrlich gesagt auch bei uns Eltern – ein flaues Gefühl im Bauch aus. Die langen Ferien sind vorbei, und plötzlich bestimmen Termine, Zeitdruck und Anforderungen wieder den Familienalltag. Statt uns in dieses „Raster" zu zwängen, gibt es sanftere Wege, den Wiedereinstieg zu gestalten. In diesem Beitrag zeige ich dir sieben erprobte Tipps, wie du den Schulstart nach den Sommerferien gut begleitest – für mehr Ruhe, Struktur und Vorfreude.

Warum der Schulstart nach den Sommerferien so herausfordernd ist

Nach Wochen ohne feste Zeiten müssen sich Kinder und Eltern wieder an einen vorgegebenen Rhythmus gewöhnen. Das kostet Energie – körperlich und emotional. Bauchweh, Gereiztheit oder Schlafprobleme sind typische Signale, die viele Familien in dieser Zeit kennen. Die gute Nachricht: Mit ein paar gezielten Schritten lässt sich der Übergang deutlich erleichtern.

1. Die innere Haltung macht den Unterschied

Nicht in den Widerstand zu gehen, sondern die Veränderung anzunehmen – dieser Grundsatz hilft Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen. Sag dir selbst immer wieder: „Ich schaffe das." Noch wirksamer ist es, wenn ihr als Familie gemeinsam überlegt, was für den Schulalltag spricht. Vielleicht ist es die Aussicht, die Freunde wiederzusehen, oder die Erkenntnis, dass ein geregelter Ablauf produktiver macht. Wenn ihr mindestens fünf solcher positiven Punkte findet und euch innerlich darauf einstimmt, fällt der Start gleich viel leichter.

2. Entspannung am letzten Ferienwochenende

Das klingt simpel, wirkt aber erstaunlich gut: Plane für das letzte Wochenende bewusst kein Programm, sondern Ruhe. Statt noch schnell etwas zu unternehmen, darf der Fokus auf Entspannung liegen. Schon ab Donnerstag oder Freitag hilft es, jeden Tag etwa dreißig Minuten früher ins Bett zu gehen und früher aufzustehen. So gewöhnt sich der Körper langsam an den neuen Rhythmus, und am ersten Schultag fällt das Aufstehen deutlich leichter.

3. Gute Organisation reduziert Unsicherheiten

Je besser ihr organisiert seid, desto gelassener wird der Start. Jetzt ist der richtige Moment, um gemeinsam zu überlegen, was noch vorbereitet werden darf. Vielleicht steht das Ausmisten des Kinderzimmers und der Lernmaterialien an, vielleicht muss die Nachmittagsbetreuung geklärt werden. Auch ein Blick auf die Fächer, die dem Kind schwerfallen, kann sinnvoll sein – nicht, um Druck aufzubauen, sondern um Sicherheit zu geben. Eine gemeinsame To-do-Liste schafft Überblick und nimmt vielen Familien die Unsicherheit vor dem ersten Schultag. Aber ganz wichtig: es geht hier nicht um Überkontrolle oder Perfektionismus!

4. Den Abend vor dem Schulstart bewusst begleiten

Der Abend vor dem ersten Schultag verdient besondere Aufmerksamkeit. Leite ihn früh und mit viel Ruhe ein, höre deinem Kind zu und lass alle Ängste, Sorgen und Gefühle da sein. Eine schöne Idee ist es, diese Gefühle symbolisch in eine große Kiste zu packen und die Kiste dann zu schließen – Kinder können sich das sehr gut vorstellen und fühlen sich dadurch entlastet. Danach kannst du eine Wahrnehmungsübung anleiten, zum Beispiel einen Body Scan oder Autogenes Training: „Spüre dein linkes Bein. Mit dem nächsten Ausatmen wird es ganz warm und schwer … wohlig warm und schwer." Gehe so einzelne Körperteile von unten nach oben durch. Am Ende darf sich das Kind in einen dicken, warmen Schutzmantel betten. So entspannt und geborgen kann es besser einschlafen.

5. Bachblüten als Begleitung in der Umstellungsphase

In der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde werden Bachblüten seit Jahrzehnten in Phasen der Veränderung eingesetzt, und viele Eltern nutzen sie, um ihr Kind während des Schulstarts sanft zu begleiten. Je nach Situation des Kindes kommen unterschiedliche Blüten infrage:

  • Walnut – wird traditionell bei Übergängen und Veränderungen eingesetzt

  • Larch – zur Stärkung des Selbstvertrauens

  • Mimulus – bei bekannten Ängsten und für mehr Zuversicht

  • Elm – bei Gefühl von Überforderung

  • Cerato – für mehr Vertrauen in die eigene Intuition

  • Wild Rose – bei Antriebs- und Lustlosigkeit

Du kannst die passenden Blüten für dein Kind in der Apotheke zu einer alkoholfreien Essenz mischen lassen und täglich zweimal zwei Tropfen in Wasser geben.

Wichtig zu wissen: Bachblüten sind keine Heilmittel. Bei anhaltenden Ängsten oder körperlichen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Kinderpsychologin.

6. Energetische Begleitung des Schulstarts

Manche Eltern bereiten den Schulstart zusätzlich energetisch vor – etwa durch Methoden, die emotionale Belastungen im familiären Umfeld lösen sollen. Wer sich dafür interessiert, findet in der Kinesiologie oder in energetischer Körperarbeit mögliche Ansätze. Solche Methoden verstehen sich als ergänzend und nicht als Ersatz für medizinische oder psychologische Unterstützung.

7. Dranbleiben – der erste Monat zählt

Der Schulstart nach den Sommerferien ist kein einzelner Tag, sondern eine Phase von etwa vier bis sechs Wochen. Plane bewusst Puffer ein und vermeide zu volle Nachmittage in den ersten Wochen. Halte an festen Schlafenszeiten fest und frage regelmäßig nach, wie es deinem Kind gerade geht. So merkt es, dass seine Gefühle ernst genommen werden – und dass der neue Rhythmus nicht von heute auf morgen perfekt sein muss.

Fazit:

Mit der richtigen inneren Haltung, guter Vorbereitung, bewussten Abendritualen und sanften Begleitmethoden wird der Wiedereinstieg für die ganze Familie leichter. Ich hoffe, diese Tipps helfen dir, den Schulstart gut zu begleiten. Unser eigener Schulstart war mit dieser Vorbereitung bislang jedes Jahr ruhig und entspannt.

Welcher Tipp spricht dich am meisten an?

Mehr Übungen und Tipps findest du in diesem Blogbeitrag:

Hochsensible Kinder - der energetische Blick und 4 effektive Tools für den Alltag

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