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Schule der Zukunft

 

Was braucht die Schule der Zukunft? Wie sollte Bildung für Kinder aussehen? Und welche Skills müssten unsere Kinder erlernen, um stark und wirksam diese Welt mitzugestalten und ihre immensen Herausforderungen zu bewältigen? Wie werden Kinder der Zukunft ihr Leben glücklich und sinnhaft gestalten können?

 

HIER MEINE VISION!

Zunächst einmal braucht die Schule der Zukunft ein ganzheitliches Fundament, das Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet. Der starke Fokus auf Wissensanhäufung und an Geistige Kompetenz hat uns in eine Sackgasse geführt.

 

In einer Schule der Zukunft lernen und erfahren Heranwachsende:

  1. Empathie- und Kommunikationsfähigkeiten:
    Wir brauchen dringend eine andere Kommunikationskultur, eine Sprache des Herzens auf Augenhöhe und wieder Mitgefühl und Wertschätzung für jeden einzelnen Menschen. Nur dadurch sind nachfolgende Generationen in der Lage, die weltweiten Konflikte niederzulegen und die Wunden zu heilen.

  2. Kultivierung von Achtsamkeit und innerem Frieden:
    Eine tägliche Achtsamkeitspraxis und die Kultivierung eines inneren Friedens sind eher bekannt aus der Zen-Praxis, und wäre aber das Pendant zur Konsumgesellschaft - zum höher, schneller, weiter - in der alle nur noch als "Needies" (Bedürftige) durch die Gegend rennen. Wahre Zufriedenheit kannst Du nur in Dir finden, in einem inneren Frieden und in der Kultivierung von Dankbarkeit und für den Blick auf die kleinen Dinge. Nur dadurch schaffen wir es, eine wirkliche Nachhaltigkeit auf dieser Erde zu erreichen.

  3. Kultivierung und Integration der Hellsinne:
    Heranwachsende sollten ihre Sinne schärfen, um ihr Potenzial zu nutzen. Kinder sind noch ganz offene Wesen, das sollten wir erhalten und als Gabe der Menschheit nutzen. Denn Hellsinnigkeit bedeutet Zugang zu Spiritualität, bedeutet Zugang zur göttlichen Quelle, bedeutet Zugang zu anderen Dimensionen. Das ist Ganzheitlichkeit und das trägt wesentlich zur inneren Erfüllung, zur Sinnhaftigkeit, zur Selbstverantwortung und auch zum Erwachen der Menschheit bei.

  4. Resilienztraining:
    Resiliente Kinder sind starke Kinder. Das muss nicht bedeuten, dass sie laut und total auf Durchsetzungsfähigkeit getrimmt sind. Im Gegenteil. Innere Stärke kann auch bedeuten, dass Du Dir Deines Wertes bewusst bist, dass Du Dich selbst liebst, dass Du innere Anbindung hast und Dich angebunden fühlst an eine höhere Macht, dass Du an Dich glaubst (komme was wolle), dass Du Deine Grenzen spürst und ausdrückst, dass Du Zugang zu Deinen Gefühlen hast. All das werden in Zukunft sehr wichtige Skills sein, die darüber bestimmen, ob ein Mensch in dieser Zivilisation noch überlebensfähig und wirksam bleibt oder ob er verrückt wird und eine Depression erleidet. Resiliente Menschen sind nicht abhängig von der Bewertung anderer, sie sind in der Lage unabhängig ihren ganz eigenen Weg zu gehen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und eine Vision zu entwickeln bzw ihr zu folgen.

  5. Selbstwirksamkeitstraining:
    Selbstwirksamkeit hängt stark mit den vorigen Punkten zusammen. Wir müssen die Selbstwirksamkeit der Kinder wieder in den Mittelpunkt rücken. Was ist Selbstwirksamkeit? Es ist das Erleben, dass ich selbst Gestalter meines Lebens bin, dass ich wirksam etwas gestalten und verändern kann und dass dies einen positiven Effekt auf die Umwelt/mein Umfeld hat. Selbstwirksamkeit ist das Erlernen von Techniken und Zugängen, die zu Lösungen und neuen Möglichkeiten führen. Genau das führt zu Selbstverantwortung, das führt uns aus der Opferrolle und der Hilflosigkeit. Wir haben heute eine Gesellschaft der Opfer und der Hilflosen erschaffen. Denn verzweifelte Menschen lassen sich superleicht manipulieren und führen. Selbstwirksame Menschen haben dagegen gelernt, sich selbst zu führen, ihre eigenen Lösungen zu kreieren und ihr Leben nach ihren Werten zu gestalten.

  6. Ethik und Integritätsbildung:
    Warum brauchen wir ein solches in der Schule? Ich finde das superwichtig, dass Kinder sich mit ihren Werten auseinandersetzen, dass sie sich mit Glaubwürdigkeit, Authentizität und Integrität beschäftigen. Dass sie lernen: was ist wahr für mich, was stimmt für mich? Was sind Illusionen? Was bedeutet "zum höchsten Wohl" und was bedeutet das Gegenteil? Kinder dürfen ausserdem wieder lernen, Prozesse zu hinterfragen, Diskurse zu führen und nicht einfach alles hinzunehmen oder für "bare Münze" zu nehmen, was uns vorgesetzt wird. Das führt uns dann auch schon zum nächsten Punkt -->

  7. Informationsverarbeitung:
    Kinder sollten in der heutigen Informationsflut lernen: was ist wichtig und was nicht? Wie prüfe ich Information darauf, ob es fake, echt, relevant oder unrelevant für mein Leben ist? Wie verarbeite ich relevante Inhalte - und zwar ganzheitlich, damit es nicht nur im Kopf bleibt, sondern ins Herz, in den Bauch, in den Körper rutscht? Wie kläre ich ausserdem mein System von nicht-relevanten Informationen? Wie kläre ich mich von Schäden, die durch Medienkonsum entstehen?

  8. Krisenbewältigung:
    Kinder sollten geschult werden in Techniken, die sie in Krisen davor schützen durchzudrehen. Diese Techniken könnten ihnen im Ernstfall und in persönlichen Krisen immer wieder zu neuer Stabilität, zu Perspektivenwechsel, zu Lösungen verhelfen. Im Kundalini Yoga habe ich gelernt, dass jede Person einen solchen "Notfallkoffer" haben sollte. In der energetischen Ausbildung habe ich noch viele weitere Tools in meinen Notfallkoffer gepackt. Krisenbewältigung bedeutet ganz da sein, die Selbstwirksamkeit und Resilienz auspacken und neue Veränderungen zum höchsten Wohle aller anstossen. Kopf in Sand stecken und Aufgeben sollte keine Option mehr sein - für kein Kind!

  9. Growth Mindset:
    Die Schule der Zukunft muss ein entwicklungsorientiertes Mindset fördern. Es ist ein Mindset, das ins Potenzial führt, im Gegensatz zum fixen Mindset, das davon ausgeht, dass Entwicklung begrenzt ist. Sätze wie "Ich kann das nicht" oder "Ich darf keine Fehler machen" sollten in Kinderköpfen gar nicht mehr vorkommen. Ein echtes Growth Mindset wird entwickelt durch die Erfahrung: dass alle Anstrengung belohnt wird, dass ich alles lernen kann (wenn ich es nur will), dass Fehler das Normal im Lernprozess sind und deshalb unbedingt gemacht werden sollten und dass bedeutende Persönlichkeiten unendliche Male gescheitert sind, bis sie Erfolg hatten. Der Aufbau einer förderlichen Fehlerkultur führt ausserdem zu Integrität und Selbstverantwortung. Das Growth Mindset führt zu hoher intrinsischer Motivation, zu Gründergeist und -mut, zu Inspiration und zu Freude an Entwicklung. Das könnte m.E. auch der Wirtschaft gut tun.

  10. Individuelle Potenzialentwicklung:
    Eine Schule der Zukunft braucht eine individuelle Potenzialentwicklung und den Blick auf die Stärke und Wichtigkeit jedes Einzelnen. Wir müssen also wegkommen von dem Paradigma, dass nur das Normal in der Mitte normal ist und alles andere mit Diagnosen belegt wird. Man geht davon aus, dass es z.B. schon immer Menschen gab, die etwas anders waren (und die man heute z.b. mit ADS diagnostizieren würde). Diese Menschen waren nämlich schon immer wichtig in einer Gemeinschaft. Ihre Funktion war vielleicht die Vernetzung, die unglaubliche Wahrnehmungsfähigkeit (da sie nicht nur den Fokus auf einem Ding haben), ihre Revolutionsfähigkeit usw. Dasselbe gilt wohl für alle anderen "Diagnosen" auch. Wenn wir sehen, dass jeder eine Funktion in der Gemeinschaft hat und seine Stärke einbringt, müssen wir nicht soviel Energie verschwenden, alle ins "Normal" zu zwängen und passend zu machen. Die Annahme des Systems, so wie es ist, gibt ihm die Möglichkeit, wieder in einen kohärenten Zustand zu gelangen, einen Zustand von Balance.

  11. Gemeinschaftsbildung:
    Genau diese Fähigkeiten, Gemeinschaften aus vielen starken Individuen zu bilden, darin den einzelnen zu sehen aber das grosse Ganze und die gemeinsame Vision zu stärken, ist eine große Fähigkeit, die Urkulturen zum Teil sehr gut beherrschen. Dort können wir uns Inspirationen holen. Gemeinschaftsbildung bedeutet ausserdem die Wiederanbindung an Mutter Erde, an die Schöpferkraft, an die Ahnen und an alles, mit dem wir uns verbunden fühlen können. Rituale zu lernen, die diese Fähigkeiten unterstützen, kann unseren Kindern viel Halt und Geborgenheit schenken.

  12. Ganzheitliche Gesundheitsbildung:
    Immer mehr Menschen werden krank, körperlich wie psychisch. 90% aller Krankheiten sind auf Stress, innerliche Abtrennung von der eigenen Quelle und falschen Konsum zurückzuführen. Die Lebensweise ist so unnatürlich wie noch nie zuvor. Elektrosmog und Mobilfunknetze (sog. Hochfrequenzen) und weitere Umweltgifte kommen in den letzten Jahren verstärkt dazu. Wir brauchen deshalb dringend eine Selbstfürsorge des einzelnen und die Ausbildung von ganzheitlichen Methoden, um gesund zu bleiben. Wichtig ist: Jeder einzelne muss und darf sich um seine Gesundheit kümmern. Das könnten Kinder schon von früh auf lernen. Einen Zugang und ein Verständnis von Energiemedizin, energetischer Klärung, Naturheilkunde, Homöopathie, Aktivierung der Selbstheilungskräfte, Embodiment/Yoga, Meditation und weitere Techniken, welche die ganzheitliche Gesundheit unterstützen, sollten in einer Schule der Zukunft geschaffen werden. Mit den Kindern Blüten sammeln und einen Tee daraus kochen, das Wissen über Heilpflanzen und die Verwendung von allen möglichen Frequenzen zur Heilung... es gäbe soviele Möglichkeiten. Auch ich besitze aus der Energiearbeit unzählige Übungen, die Kinder in ihrer Gesundheitsentwicklung stärken und unterstützen können.

  13. Schulfächer die das Herz berühren und etwas mit der Lebenswelt des Kindes zu tun haben:
    Natürlich sind Kinder wissbegierig und sie werden sich weiterhin Wissen aneignen wollen. Hier braucht es ein Umdenken von der klassischen Wissensvermittlung hin zur Lebenswelt der Kinder. Damit Wissen integriert werden kann, muss es etwas im Kind berühren, es muss einen Berührungspunkt zu seiner Lebenswelt geben. (Wer mehr über die Vorgänge wissen will, lese Gerald Hüther.) Der Lehrplan dürfte also ausgemistet werden in Bezug auf die Fragen: Was berührt die heutigen Generationen? Und am besten lassen wir das offen. Lassen wir die Kinder entscheiden, was sie berührt. Denn jedes Kind kommt aus einer anderen Lebenswelt und bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. Jedenfalls wird stures Auswendiglernen in einer Schule der Zukunft nicht mehr denkbar sein.

  14. Neue Formen von Wertschätzung und Anerkennung:
    Bewertungen und Noten werden in der Schule der Zukunft nicht mehr möglich und nicht mehr notwendig sein. Intrinsische Motivation führt zu innerer Freude und Selbstwertschätzung. That`s it.

  15. Lehrkräfte als Mentor:innen und wirklich bewusste Begleiter:innen:
    Natürlich braucht eine solche Schule der Zukunft Begleiter:innen, die genau diese ganzen Punkte bereits in sich integriert haben! Wir brauchen wahre Vorbilder, die als Mentor:innen unsere Kinder in ihre höchstes Potenzial begleiten können - und keine Lehrpersonen, die ihre Macht ausspielen oder innerlich resigniert haben, in der Überforderung hängen oder ähnliches...

  16. Lehrkräfte, die in Liebe und Freiheit führen können:
    Die Schule der Zukunft wird geführt von Lehrkräften, die sich selbst und andere führen können. Das Wort Führung ist etwas negativ belegt. Deshalb hier noch meine Erklärung dazu: Führung im Sinne von Selbstverantwortung für eigene Themen, für das eigene Potenzial, Führung ohne Manipulation und Abhängigkeit, sondern vom Herzen - Führung der Kinder in die Freiheit und Selbstwirksamkeit. Zu dieser Art Führung gibt es von mir auch einen Podcast (zwar über elterliche Führung, die gleichen Prinzipien gelten aber eben für alle Begleitenden Personen von Kindern).

 

Habe ich etwas vergessen, das Du aus Deiner Erfahrung wichtig findest? Schreib mir gerne.

 

Interessiert Dich, noch mehr über das Thema zu erfahren und auch zu wissen, warum Reformen so schwer durchzusetzen sind? Hör Dir gerne diesen Vortrag über "Schule der Zukunft" an.

 

Meine Vision ist eine neue Bildung, aus der eine neue Zukunft wachsen und gedeihen kann. Erste Samen sind gesät:
In meiner HERZKOMPASS© FAMILIENCOACH AUSBILDUNG lege ich den Grundstein für eine Bildung der Zukunft. Ich bilde zukunftsfähige führungskompetente bewusste Menschen und Begleiter:innen aus, die in ihren Feldern, in denen sie bereits wirken (als Pädagogen, als Erziehende, als Lehrpersonen, als Eltern) eine Veränderung sein können, um diese Vision mitzugestalten.

 


 

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