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Meditation - ihre ganzheitliche Wirkung für Deine Gesundheit

Die Wirkungen von Meditation sind vielfältiger als man zunächst annehmen würde. Und: sie werden mittlerweile wissenschaftlich in zahlreichen Studien belegt. 

 

Hier in diesem Artikel möchte ich Dir kurz & knackig einen Überblick über die positiven Folgen regelmäßiger Meditationspraxis geben. 

 

1. Meditation & Stress:

Medizinische Studien belegen:

  • Stress wird von meditierenden Menschen schneller verarbeitet
  • Meditation bewirkt, dass man schneller wieder in den normalen Entspannungszustand zurückfindet (dies kann in körperlichen Reaktionen, Hormonen im Blut usw gemessen werden)
  • Menschen mit Meditationspraxis reagieren weniger heftig auf Stressreize und können in hektischen oder Schocksituationen in der Regel ruhiger und besonnener bleiben als Menschen der Vergleichsgruppe

2. Meditation & Schmerzen:
Wusstest Du, dass Meditation eine Art Schmerztherapie ist?

Sie erhöht generell die Schmerztoleranz. Mehr als die Hälfte der in Studien befragten Schmerzpatienten berichten nach 4 Tagen Meditationstraining, dass die Schmerzintensität um 40% abgenommen hat. Bei chronischen Schmerzen wie Fibriomyalgie konnte Meditation zu signifikanten Verbesserungen führen: weniger Angst und Depressionen, dafür wesentlich mehr Lebensqualität und -energie!

 

3. Meditation & Bluthochdruck:

Bluthochdruck-Patienten können ihren Blutdruckmesswert durch tägliche Meditation um 10-12mm Hg verbessern, ihre Wirkung ist damit einer Blutdrucktablette gleichzusetzen. Es ist auf dieser Grundlage anzunehmen, dass durch die Verordnung von Meditation als Behandlungsmethode bei Bluthochdruck allein in den USA 5-8 Milliarden Dollar jährlich an Medikamenten eingespart werden könnten.

 

4. Meditation & Gehirn:

Gehirnscans zeigen bei Meditierenden eine erhöhte Aktivität im Hippocampus, womit eine erhöhte Gedächtnisleistung einhergeht. Konzentration, Sprachkompetenz, logisches Denkvermögen, motorisches Zusammenspiel, Stimmung und Gehirndurchblutung verbessern sich durch die Aktivierung dieses Gehirnteils. 

Die Hirnforschung hat außerdem herausgefunden:

Meditation erhöht die Dichte grauer Substanz in den Hirnarealen, die für das vegetative Nervensystem, bei emotionalen Lernprozessen und der Emotionskontrolle eine Rolle spielen.

 

5. Meditation & Immunsystem:

Die Zeitschrift Brigitte titulierte irgendwann einmal: „Meditation wird das neue Joggen“

  • Medizinische Studien belegen tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Meditation und der Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems und des Immunsystems.
  • Meditation erhöht zum Beispiel die Aktivität im linken Frontallappen, was mit erhöhter Antikörperkonzentration im Blut einhergeht.
  • Meditation reinigt den Körper, entfernt Schlacken und verbessert die Zusammensetzung des Blutes.
  • Im Kundalini Yoga kennen wir viele Meditationen, um die Blutzusammensetzung zu verbessern, also biochemische Prozesse zu beeinflussen. Auch die Art und Weise der Atmung (Pranayama) spielt dabei eine große Rolle.

Aus energetischer Sicht kann man sagen, dass Meditation unsere Aura stärkt, unser energetisches Feld pranisch auflädt (Prana ist unsere Lebensenergie). Die Aura wiederum hat Einfluss auf die Abwehr aller Einflüsse von außen (Negativität, Krankheiten, Elektrosmog...) und dient uns als Schutzschild.

 

6. Meditation & Emotion:

Meditation hat nachgewiesenermaßen einen positiven Effekt auf die Qualität von Beziehungen, auf die Reduktion von Angst, Depression und Wut, auf die emotionale Stabilität und auf die Zunahme positiv bewerteter Gefühle und Stimmungen.

 

7. Meditation und Flow:

Meditation führt zur Erfahrung eines Flow-Zustandes und das ist der mit Abstand beste Zustand, den es gibt! :-) Der Psychologe Mihály Csikszentmihalyi hat ihn beschrieben als einen Zustand, in dem Menschen voll in ihrer Aufgabe aufgehen, Raum und Zeit vergessen und sich nur noch um die Tätigkeit kümmern – ein Flow-Erleben.

So erleben geübte Meditierende ein Gefühl des Verschmelzens mit der Aufgabe und sind in der Lage ohne Anstrengung und doch mit einer tiefen und lang anhaltenden Konzentration in die Meditation einzutauchen.

Selbst physiologische Aspekte wie Schmerzen, Hunger, Durst oder Müdigkeit treten dabei in den Hintergrund.

Was aber das Wesentliche ist:

Es kommt zur Ausschüttung von Glückshormonen und dieses erhebende Glücksgefühl hält auch nach der Meditation noch an, nach intensiven Meditationssessions (bspw in einer Gruppe/in einem Retreat) kann es bis zu mehrere Tage anhalten. Dieses Gefühl ist tatsächlich vergleichbar mit einem High, das Menschen nach Drogenkonsum beschreiben, nur dass der Mensch es selbst erzeugt hat, ohne Nebenwirkungen und böses Erwachen.

 

Bildquelle: Tabitha Turner, Unsplash

 

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